SONNTAG 26. JULI 2026

Ein sonniger Sonntag in Basel – Ausflug des Kunstvereins Wörth am Rhein

Am Sonntag, den 26. Juli 2026, machten sich neun Mitglieder des Kunstvereins Wörth am Rhein mit einem Mercedes Sprinter auf den Weg nach Basel. 


Ziel des gemeinsamen Ausflugs war das Museum Tinguely, das dem Werk des Schweizer Künstlers Jean Tinguely gewidmet ist.


Bereits die Anreise bot Gelegenheit zu einer ersten gemütlichen Pause: In Weil am Rhein wurde bei Kaffee und kleinen Gesprächen die Stimmung für den weiteren Weg vorbereitet. 


Nicht zuletzt damit, daß eine langweilig weiße Hose unseres neu gewählten Vorstandes mit Hilfe von Wind und reflexionsartigen Bewegungen der Hände mit Cappucino-braun aufgepeppt wurde. Kunst aus Bewegung ?


Kunst in Bewegung

Im Museum Tinguely erwartete die Gruppe eine Kunst, die sich deutlich von dem unterscheidet, was man gemeinhin mit einer klassischen Ausstellung verbindet. Jean Tinguely (1925–1991) wurde vor allem durch seine beweglichen Maschinen und kinetischen Skulpturen bekannt. Aus Rädern, Motoren, Metallteilen und Fundstücken schuf er Werke, die sich bewegen, Geräusche erzeugen und sich dabei immer wieder verändern.

Tinguely interessierte sich für die Verbindung von Kunst und Technik, aber auch für Zufall, Vergänglichkeit und Humor. Seine Maschinen sind keine perfekten technischen Konstruktionen – häufig wirken sie bewusst eigenwillig, verspielt oder sogar ein wenig widerspenstig. Gerade darin liegt ein wesentlicher Reiz seiner Kunst.

Im Museum konnten zahlreiche Werke nicht nur betrachtet werden. Einige ließen sich in Bewegung setzen, andere sogar begehen. Begleitende Filme und Arbeiten weiterer Künstlerinnen und Künstler aus Tinguelys Zeit ergänzten den Museumsbesuch und vermittelten einen vielfältigen Eindruck von der künstlerischen Welt jener Jahre.

So wurde aus dem Museumsbesuch eine unmittelbare Begegnung mit Kunst, bei der Sehen, Hören und eigenes Erleben eng miteinander verbunden waren.

Basel und der Rhein

Nach dem Museumsbesuch zeigte sich Basel von seiner sommerlichen Seite. Am Rheinufer lagen und saßen Menschen in der Sonne, während andere sich – der in Basel beliebten sommerlichen Gewohnheit folgend – vom Rhein treiben ließen. Ein lebendiges Bild, das einen schönen Kontrast zum Museumsbesuch bildete.

Im Museumsrestaurant stärkte sich die Gruppe am Nachmittag noch mit einem kleinen Imbiss Schweizer Art, bevor die Rückfahrt begann. Unser versierter Fahrer Michael Knoll wählte für einen Teil der Strecke den Weg durch Frankreich und verkürzte damit die Reisezeit.  Nach einem sonnigen und abwechslungsreichen Tag ging es schließlich wieder Richtung Wörth.


Ein geselliger Abschluss

Den Abschluss des Ausflugs bildete ein gemeinsames Abendessen im italienischen Restaurant L' Osteria Romano. Bei gutem Essen und in entspannter Runde ließ die Gruppe den Tag noch einmal Revue passieren.

Es war ein Ausflug, bei dem vieles zusammenkam:
eine interessante Begegnung mit der Kunst Jean Tinguelys, ein sommerlicher Tag in Basel, eine abwechslungsreiche Fahrt und vor allem die gemeinsame Zeit miteinander.

Solche Tage bleiben oft gerade deshalb in Erinnerung, weil neben der Kunst auch das Unterwegssein, die Gespräche und die kleinen Eindrücke am Wegesrand ihren Platz haben. Vielleicht ist das eine der schönen Seiten gemeinsamer Unternehmungen des Kunstvereins.


So sind wir gerne auf Vorschläge für künftige gemeinsame Unternehmungen gespannt und freuen uns auf viele muntere Teilnehmer, die sich den Tag schön gestalten.


Copyright Fotos: Michael Bürner
Copyright Foto Pferd: Christel Baldes